UV-Schutz und UV-Beständigkeit bei Sonnensegeln

Das Sonnenlicht ist zweifelsfrei wichtig für die menschliche Gesundheit, da es unter anderem unseren Knochenbau stärkt, den Blutdruck senkt und eine positive Auswirkung auf unsere Stimmung hat. Doch an sonnigen Tagen darf man nicht vergessen, dass die Sonnenstrahlung auch negative Effekte mit sich bringen kann.

Wenn Sie sich an heißen Sommertagen unter ihrem Sonnensegel aufhalten, ist nicht nur der kühle Schatten ein wichtiger Faktor, sondern ebenso ein hoher UV-Schutz, der Ihre Haut vor der schädlichen Ultraviolettstrahlung schützt. Beim Kauf eines Sonnensegels sollten Sie daher stets darauf achten, dass dieses einen hohen UV-Schutz oder hohe Schattierwerte aufweist und ebenfalls durch eine gute UV-Beständigkeit extremen Wetterbedingungen standhält.

Doch woran erkennen Sie, ob ein Sonnensegel qualitativ hochwertig gefertigt wurde und diese Kriterien erfüllt werden?


UV Standard 801 SonnenschutzZertifizierter UV-Schutz UV Standard 801 oder UPF 50+ 

Ein Hinweis für ein Sonnensegeltuch mit einem zertifizierten UV-Schutz ist die Kennzeichnung UV Standard 801. Der Standard 801 ist ein besonders strenger, von der Internationalen Prüfgemeinschaft für angewandten UV-Schutz entwickelter Standard, der zur Kontrolle für Kleidung und Gewebe im Bereich der Beschattung dient. Ob ein Sonnenschutztuch erfolgreich auf seinen UV-Schutz geprüft wurde, erkennen Sie mit einem Blick an dem UV Standard 801 Label.

Hohenstein Institute

Die Sonnensegel der Marke Airtex Classic zum Beispiel erfüllen diesen Standard und vereinen eine hohe Regendichtigkeit mit einem zertifizierten UV-Schutz.

Bei unserem Qualitätsstoff Sunsilk Nano aus dem Hause Swela®, erkennen Sie den extrem hohen UV-Schutz an dem Zertifikat des Hohenstein Institutes und der Kennzeichnung UPF 50+.

Der UPF (Ultraviolet Protection Factor) gibt analog zum Lichtschutzfaktor ein Vielfaches der ungeschützt schadlosen Verweildauer in der Sonne (5 Minuten) an. Konkret: Unter einem Sonnensegel mit UPF 50+ können sich selbst Vertreter des empfindlichsten Hauttyps bei vollem Sonnenschein 5 x 50 min (= 4 Stunden und 10 Minuten) aufhalten, ohne einen Sonnenbrand befürchten zu müssen.


Offenporige Sonnensegel bieten Schattierwerte

Bei wasserdurchlässigen HDPE-Sonnensegeln, wie beispielsweise unserem Bestseller SunOtex 940, hängt der UV-Schutz vom Grad der Schattierung ab. Da sie offenporig sind, also immer anteilig Sonne durchkommt, können sie keine Zertifizierung bekommen. Entscheidend hierbei ist zudem die Farbe des Segeltuchs.

Dunklere Segel haben einen höheren Schattierungswert als hellere Segelstoffe. Die farbabhängigen Schattierungswerte reichen von ca. 50% bis ca. 94%.


Und was bedeutet nun UV-beständig

Im Gegensatz zum UV-Schutz weist die Kennzeichnung UV-beständig darauf hin, dass das Sonnensegel aus einem Material gefertigt ist, welches extremen Wetterbedingungen, insbesondere der Ultraviolettstrahlung im Sonnenlicht und hohen Temperaturen, ausgesetzt werden kann, ohne dass dabei ein signifikanter Schaden durch die Einstrahlung entsteht.

Diese Sonnensegelstoffe bleichen im Vergleich zu Materialien mit geringer UV-Beständigkeit nicht so stark und nicht so schnell aus und werden nicht in so kurzer Zeit rissig oder spröde.


Fazit: Die UV-Beständigkeit eines Sonnensegel zeigt an, wie lange man ein Sonnensegel der Sonne aussetzen kann, ohne dass es spröde oder rissig wird. Der UV-Schutz eines Sonnensegeltuches gibt an, wie sich Menschen unter einem Segel aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.


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