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Sonnensegel aus HDPE & Tau: Wie schnell dringt Feuchtigkeit durch den Stoff?

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HDPE-Segeltücher sind eine beliebte Wahl als Sonnen- und Regenschutz. Da es sich um ein wasser- und winddurchlässiges Material handelt, verfügt es über eine offenporige Gewebestruktur. Das bedeutet, dass sich kein Wasserfilm bildet, sondern die Feuchtigkeit relativ schnell durchsickert. Besonders abends, wenn die Luftfeuchtigkeit steigt, oder morgens beim Niederschlagen von Tau, kann das Segeltuch feucht werden.

 

Die Spannung und die Neigung des Segels spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ein wagerecht gespanntes Segel kann Feuchtigkeit kurzfristig auffangen, bevor sie langsam durch die Poren hindurchsickert. Ist das Segeltuch hingegen geneigt, fließt der Tau schneller und ungehinderter ab. Für luft- und wasserdurchlässige Segel benötigen Sie mindestens 15 % Neigung (15 cm Gefälle pro 1 m Tuch).

 

Morgendliche Feuchtigkeit ist meist ein kurzfristiges Problem, da das Segel in der Regel schnell wieder abtrocknet, sobald die Sonne scheint. Günstige HDPE-Segel haben häufig größere Poren, durch die Tau besonders schnell hindurchdringt. Hochwertige Segel mit feinerer Webstruktur lassen Feuchtigkeit langsamer durch, wodurch die Tropfenbildung erschwert wird. Um optimalen Schutz zu gewährleisten, sollte ein HDPE-Segeltuch möglichst straff gespannt sein.

 

• Tipp Neigung: Testen Sie den Wasserablauf direkt nach der Installation mit einem Wasserschlauch oder einer Gießkanne.

• Tipp Komfort: Nutzen Sie höhenverstellbare Masten oder Pfosten mit Vierfach-Flaschenzügen.

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