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Wasserabweisendes Sonnensegel: Warum kommen Wassertropfen durch?

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Ein wasserabweisendes Sonnensegel bietet guten Schutz vor leichten Regenfällen und Sonnenstrahlen. Trotzdem kann es vorkommen, dass bei bestimmten Bedingungen Regentropfen durch das Segel dringen. Durch zu wenig Neigung kann das Regenwasser nicht ungehindert abfließen. Spätestens wenn sich dadurch Wassersäcke bilden, geht das Textilgewebe irreparabel kaputt. Stärkerer Regen, besonders wenn er mit Wind kombiniert ist, kann die Regentropfen mit hoher Geschwindigkeit auf das Sonnensegel treffen lassen. Die Fallgeschwindigkeit des Regens beeinflusst, wie stark die Tropfen auf das Segel treffen. Wasserabweisende Stoffe sind oft nicht darauf ausgelegt, solche Bedingungen abzuhalten. Je höher die Wassersäule des Segelstoffes, desto besser ist der Schutz vor Regen bei Wind und Wetter. Wenn die Wassersäule des Segeltuchs zu niedrig ist, wird es bei starkem Regen Wasser durchlassen. Es ist wichtig zu verstehen, dass wasserabweisende Materialien nicht wasserdicht sind. Ein wasserabweisendes Segel bietet keinen vollständigen Schutz gegen intensiven oder lang anhaltenden Regen.

 

• Beschichtung vs. Imprägnierung: Viele wasserabweisende Stoffe sind lediglich imprägniert und nicht beschichtet (ab [00:03:22]). Eine Imprägnierung bietet keinen vollständigen Schutz gegen stärkeren Regen und kann sich mit der Zeit abnutzen.

• Nähte: Bei vernähten Kappnähten kann in den ersten 2–3 Wochen Wasser durch die Einstichstellen dringen (ab [00:03:40]). In Einzelfällen kann dies zwei bis vier Monate dauern, bis die Wasserdichtigkeit vollständig erreicht ist.

• Sicherheit: Saisonsegel sind ab Windstärke 7 oder bei Hagel und Schnee unbedingt abzunehmen (ab [00:01:47]).

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